Archive for the 'Social Media' Category

Writing for Nonreaders in the Postprint Era

Brilliant:

ENG 371WR:
Writing for Nonreaders in the Postprint Era
M-W-F: 11:00 a.m.–12:15 p.m.
Instructor: Robert Lanham

Course Description

As print takes its place alongside smoke signals, cuneiform, and hollering, there has emerged a new literary age, one in which writers no longer need to feel encumbered by the paper cuts, reading, and excessive use of words traditionally associated with the writing trade. Writing for Nonreaders in the Postprint Era focuses on the creation of short-form prose that is not intended to be reproduced on pulp fibers.

Instant messaging. Twittering. Facebook updates. These 21st-century literary genres are defining a new “Lost Generation” of minimalists who would much rather watch Lost on their iPhones than toil over long-winded articles and short stories. Students will acquire the tools needed to make their tweets glimmer with a complete lack of forethought, their Facebook updates ring with self-importance, and their blog entries shimmer with literary pithiness. All without the restraints of writing in complete sentences. w00t! w00t! Throughout the course, a further paring down of the Hemingway/Stein school of minimalism will be emphasized, limiting the superfluous use of nouns, verbs, adverbs, adjectives, conjunctions, gerunds, and other literary pitfalls.

[…]

Week 6:
140 Characters or Less

Students will acquire the tools needed to make their tweets come alive with shallow wit. They’ll learn how to construct Facebook status updates that glitter with irony, absurdity, and dramatic glibness. When tweeting, for instance, that “John is enjoying a buttery English muffin,” why not add a link to an image of a muffin with butter oozing from its nooks and crannies? Or why not exaggerate a tad and say that there’s bacon on that muffin, even if there’s not? It’s called poetic license when writers do it! Students will be encouraged to show honesty and vulnerability in their tweets: “Lydia is lounging about in her underwear at 401 Park Street apartment #2, feeling guilty about telling her boss that her uncle died but enjoying the day off.” There’s no such thing as oversharing when you’re a writer.

The complete syllabus is here: http://www.mcsweeneys.net/2009/4/20lanham.html

Kontextsensitive Rassenkunde

DNAEben erreichte mich über einen Freund dieses Highlight moderner Werbetechnologie: Erwähnt man bei Facebook Worte wie “Israel”, so wird einem prompt angeboten, per DNA-Analyse seinen jüdischen Wurzeln nachzugehen. Sein passender Kommentar dazu: Das ginge heute als alles viel umkomplizierter mit dem Rassennachweis….

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Neues von Michael Wesh: Information R/evolution

Nach dem bekannten Web 2.0 Film ist jetzt ein neues Video von Michael Wesh zum Thema Kategorisierung und Folksonomies auf YouTube zu sehen. Wie der erste Film ist auch dieser sehr schön erzählt, der Ton ist aber für meinen Geschmack ein bisschen zu missionierend. Shirkys Text hat eben doch einige Probleme.

[Thanks Joris]

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CfP: Social Web – Towards Networked Protest Politics?

7-8 November 2008
University of Siegen
Organised by the Research Project ‘Changing Protest and Media Cultures’.

The conference addresses issues of online communication of political protest actors by articularly focussing on the so-called social web, ‘Web 2.0’ as it is called after Tim O’Reilly, and its impact on political campaigning, community formation, transnationalising politics, and overall on the contribution of virtualised protest politics on the formation of a transnational public of publics’ (Bohman). The analysis of the interrelation between campaigning and networking deals with new forms of political mobilisation and highlights options and problems of online-offline-connectivities by giving particular relevance to mass media resonance. Apart from that questions of internal organisation and communication among protest actors and groups come into foreground. As protest networks and campaigns play important functions within new governance structures questions of democratic legitimacy of political protest actors in general as well as aspects of internal democratic decision making in particular have to be discussed.

Complete Call as PDF: http://www.fk615.uni-siegen.de/dokumente/CfP_SocialWeb.pdf

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WikiDashboard visualisiert Wikipedia-Edits

Anscheinend entdecken immer mehr Leute, dass sich mit den gesammelten Wikipedia-Edit-Daten spannende Sachen anstellen lassen. Nach dem Wikiscanner, der anzeigt, von welchen IP-Adressen welche Artikel editiert wurden, hat die “Augmented Social Cognition Research Group” beim Palo Alto Research Center jetzt das WikiDashboard vorgestellt. Damit kann man sich die Entwicklung der Edits über einen bestimmten Zeitraum als Graph darstellen lassen, Continue reading ‘WikiDashboard visualisiert Wikipedia-Edits’

Hard Blogging Scientists: Mainzer Kulturanthropologen ernten Lob von allen Seiten für die Internet-Präsentation des 36. Volkskunde-Kongress

Auf Einladung des Deutschen Instituts der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Abteilung Kulturanthropologie / Volkskunde, und der Gesellschaft für Volkskunde in Rheinland-Pfalz e.V. findet der 36. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde (DGV) dieses Jahr vom 23. bis 26. September in Mainz statt.

“Bilder Bücher Bytes” lautet das Thema der Tagung. Man will sich nach langer Zeit wieder speziell mit den Medien und ihrer Bedeutung im Alltag befassen. Den letzten DGV-Kongress zu Medien hatte es 1975 gegeben - schon eine Weile her. Wer nun aber befürchtet, die Gesellschaft für Volkskunde würde sich mit der Thematisierung der Medien nur einem wissenschaftlichen Trend anschließen und mit einem etwas angestaubtem Programm aufwahrten, der irrt gewaltig. Continue reading ‘Hard Blogging Scientists: Mainzer Kulturanthropologen ernten Lob von allen Seiten für die Internet-Präsentation des 36. Volkskunde-Kongress’

Programm für Workshop “Das neue Netz?”

Soeben ist das Programm für den Workshop „Das neue Netz? Bestandsaufnahme und Perspektiven“ erschienen, an dem ich auch teilnehmen werde. Der Workshop findet vom 20.-22. September in Bamberg statt und wird organisiert von der Forschungsstelle »Neue Kommunikationsmedien«. Ziel ist, möglichst unterschiedliche Perspektiven auf die Entwicklungen im sogenannten „Web 2.0“ zusammen zu führen und innerhalb der zweieinhalb Tage eine fruchtbare Diskussion über neue und möglicherweise nicht so neue Entwicklungen im gegenwärtigen Internet anzustoßen. Continue reading ‘Programm für Workshop “Das neue Netz?”’

Personalisierte Online-Suche als Datenlieferant des Marketings

Soeben ist ein neuer Beitrag von mir mit dem Titel “‘Think of it first as an advertising system’: Personalisierte Online-Suche als Datenlieferant des Marketings” (pdf) in der Online-Zeitschrift kommunikation@gesellschaft erschienen. Der Text befasst sich mit der Frage, wie die Nutzerdaten, die bei der personalisierten Suche erhoben werden, für kommerzielle Zwecke eingesetzt werden.

Etwas ausführlicher:

Suchmaschinen gehören seit langem zu den wichtigsten Werbeträgern im Netz und es wird mittlerweile offen zugestanden, dass die gezielte Vermarktung von Werbeplätzen sich zur Kernaufgabe der Suchmaschinenbetreiber entwickelt hat. Um dem Ruf nach relevanteren Suchergebnissen nachkommen zu können, binden neue Formen der personalisierten Suche immer weitere Bereiche des Nutzerverhaltens in den Suchprozess ein, gleichzeitig schaffen die gesammelten Daten aber auch die Grundlage für eine noch engere Verzahnung ökonomischer Interessen mit dem persönlichen Nutzungskontext. Mit Bezug auf aktuelle Theoriebildung aus den „Surveillance studies“ diskutiert der Beitrag die Rolle der personalisierten Suche als Bindeglied zwischen Nutzer und Werbung. Sowohl die Entwicklung der Online-Werbung als auch die technischen Grundlagen der personalisierten Suche werden skizziert, um schließlich an zwei konkreten Beispielen zu erläutern, welche Daten bei der personalisierten Suche erhoben werden und wie diese zu Werbezwecken verwendet werden können. Dabei wird deutlich, dass die zunächst zur Verbesserung der Suchergebnisse erhobenen Nutzerinformationen einem immer stärkeren kommerziellen Verwertungsdruck ausgesetzt sind.

Diskutiert werden kann der Beitrag auch im Blog der Zeitschrift.

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Web 2.0 korrekt buchstabiert

flickr, Talkr, icebrrg – das Web 2.0 lebt von exotischen Wortschöpfungen. Wohin man gelangt, wenn man die Domains einmal korrekt buchstabiert, zeigt ein schöner Post der selbst ernannten „spelling Nazis“ von mashable.com.

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Guerilla-Marketing auf dem Hol(t)zweg

Bis gestern war mir noch gar nicht bewusst, dass das vielumschriebene studiVZ einen jüngeren Ableger in Form des schülerVZ bekommen hatte. Angeblich sind in dieser Community schon vor dem offiziellen Start im Sommer 300.000 Schülerinnen und Schüler aktiv. Darauf aufmerksam machte ein mit pinken Logos vollgesprühter Bürgersteig vor einen Schuleingang in der Nähe. Ist Holtzbrinck jetzt unter die Sprayer gegangen? Ein Blick auf die Website des schülerVZ klärt auf: Anscheinend ist nur die anhaltende Trockenheit daran schuld, dass das „umweltverträgliche Kreidespray“ noch nicht vom Regen abgewaschen worden ist. Die Sprüherei war allerdings Teil einer weitaus größeren Aktion, bei der insgesamt 3 Mio. pinke Post-its an über 1000 Schulen verklebt wurden. Wer jetzt meint, man sollte öffentliche Gebäude, in denen junge Menschen sich gezwungenermaßen den ganzen Tag aufhalten, lieber mit Werbung verschonen, verkennt die Intentionen des schülerVZ. Laut einer Pressemitteilung handelte es sich dabei nämlich gar nicht um Werbung: „schülerVZ möchte durch diese Aktion den Schülern auch über die Vernetzung am Computer hinaus als Sprachrohr dienen und sich für seine Mitglieder einsetzen.“ Kruder lässt sich Marketing wohl kaum gestalten – von den Losungen des Guerilla-Marketings „Unberechenbar, niemals müde oder träge“ ist hier jedenfalls nicht viel zu spüren. Wie die Blogbar berichtete, sind schon bald weitere solcher Aktionen geplant.

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