Laut einer Aktualisierung der Datenschutzpolitik (pdf) wird Google Serverlogs in Zukunft nur noch 18-24 Monate speichern, statt wie bisher unendlich lange. Nach diesem Zeitraum sollen zumindest die IP-Adresse und Cookie-Informationen anonymisiert werden, die Suchanfragen selbst können aber auch noch länger aufbewahrt werden. Google hat diese Maßnahmen eingeführt, nachdem mit verschiedenen internationalen „privacy stakeholders“, wie z.B. der norwegischen Datenschutzbehörde, gesprochen wurde.
Wer seine Daten von Anfang an anonymisiert wissen möchte, ist allerdings bei der niederländischen Meta-Suchmaschine Ixquick besser aufgehoben. Sie sucht unter anderem bei Yahoo, AltaVista, Alltheweb und Wikipedia und verspricht, Nutzerdaten innerhalb von 48 Stunden zu löschen.
Wer seine Daten lieber direkt dem Staat zukommen lassen möchte, dem kann bei Patriot Search geholfen werden. (Via Google Blogoscoped)
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